Indikation:
Erschlaffung der Bauchhaut nach deutlichem Gewichtsverlust oder nach Schwangerschaft, Fettschürze mit teilweiser Überdeckung der Schamregien
und unschönen Hautveränderungen unterhalb der Fettschürze, Überdehnung der Bauchmuskulatur besonders nach Schwangerschaften, störende Narbenbildungen
mit einhergehender unregelmäßiger Oberfläche der Bauchhaut.
Operation:
Während des Anzeichnens muß darauf geachtet werden, dass die Narben so angelegt werden, dass sie in der von dem Patienten bevorzugten Badebekleidung versteckt werden können.
Ein präoperatives Einzeichnen der Badebekleidungsabmessungen ist deshalb der erste Schritt bei der Operationsplanung.
Die erschlaffte teilweise unregelmäßige Haut, das Fettgewebe und eventuell vorhandene Narben und Schwangerschaftsstreifen zwischen Bauchnabel und
Schamhaargrenze werden entfernt. Die Bauchwandmuskulatur wird in sich selbst gerafft, so daß hierdurch die Taille und das Einziehen des
Bauches verbessert und konturiert werden können. Die verbliebene Haut aus dem Oberbauchbereich wird gestrafft und vernäht. Der Bauchnabel
wird wieder exakt platziert und so eingenäht, dass die Narbe kaum zu sehen ist.
Gelegentlich kann diese Operation mit einer vorsichtigen Fettsaugung sowohl im Oberbauchbereich als auch in den Hüften kombiniert werden.
Betäubung:
Die Vollnarkose ist das Verfahren der Wahl, gelegentlich bietet sich besonders bei kleineren Unterbauchstraffungen aber auch eine örtliche Betäubung an.
Klinikaufenthalt:
Wir empfehlen eine stationären Aufenthalt in Abhängigkeit des Ausmaßes der Operation von 1 - 3 Tagen.
Nachbehandlung:
Lagerung nach dem Eingriff mit angezogenen Beinen und Oberkörpererhöhung, gebeugtes Gehen, Tragen eines Kompressionsmieders für 4 - 6 Wochen,
keine körperliche Anstrengung, erste Wiedervorstellung am Tag nach der Operation, keine sportlichen Aktivitäten für 3 Monate, Fäden werden am
Bauchnabel nach 5 - 7 Tagen und am Unterbauch nach 14 Tagen entfernt.