Eingezogene oder nicht erigierbare Brustwarzen findet man etwa bei 10 % der Frauen.
Dieses kann bei jungen Frauen zu einem psychischen Problem führen aber auch ein ernstes Problem
beim Stillen darstellen.
Bei der eingezogenen Brustwarze handelt es sich um eine angeborene oder entwicklungsbedingte
Fehlbildung der Selbigen.
Hierbei sind die acht bis zwölf Milchgänge verkürzt, so dass die Brustwarze eingezogen bleibt.
Diese Fehlbildung kann einseitig oder aber auch beidseits vorhanden sein.
Ein operativer Eingriff sollte erst nach Abschluss der Brustentwicklung durchgeführt werden.
Alle operativen Methoden mit eingeschlossener Durchtrennung der Milchgänge bewirken zwar eine
ästhetische Aufrichtung des Brustnippels von Dauer,führen jedoch meist zu einer bleibenden
Stillunfähigkeit.
Deshalb sollte die Familienplanung zum Zeitpunkt der Operation abgeschlossen sein.
Bilder : Vorher/Nachher - Gegenüberstellung
Der Gesetzgeber hat eine Gegenüberstellung des "Vorher" und "Nachher" in Bildform untersagt.
Deshalb ist es uns leider nicht möglich, Ihnen an dieser Stelle Fotomaterial zu präsentieren.