Indikation:
Kleine, unterentwickelte Brüste oder Brustasymmetrien sind oft genetisch bedingt.
Auch nach einer deutlichen Gewichtsreduktion oder/und nach einer Schwangerschaft
und Stillzeit kann eine erschlaffte und verkleinerte Brust entstehen.
Operation:
Implantate:
Wir verwenden hauptsächlich Silikongelimplantate (EU-Gütesiegel-Implantate) teilweise mit
Nachformung des natürlichen Brustdrüsengewebes und rauher Oberfläche zur Vermeidung einer Kapselfibrose.
Schnittführung:
Es gibt drei traditionelle Zugänge : um die Brustwarze (periareolär), in der Brustum-schlagsfalte
(inframammär) oder unter dem Arm (axillär).
Implantatlage:
1. hinter mehreren Muskeln (komplett submuskulär):
Sitz des Implantates nicht nur unter dem großen Brustmuskel, sondern auch
unter Muskeln im unteren und seitlichen Bereich, wird durch die gesamtumfassende Muskelmanschette
wie bei einem BH (innerer BH) gehalten, dadurch wird ein gravitationsbedingtes Absinken der Brustdrüse
am deutlichsten reduziert.
Folgend ist ein hier sanfterer Oberflächenanstieg im oberen Brustabschnitt möglich. Das Risiko, dass das
Implantat durch die Haut tastbar ist, wird herabgesetzt. Auch eine Tastbarkeit im unteren und seitlichen
Bereich wird hierdurch deutlich reduziert. Man findet ein geringeres Auftreten einer Kapselfibrose im
Vergleich zur Lage vor dem Muskel. Mammographien und Krebsvorsorgeuntersuchungen sind nach wie vor möglich,
ja werden durch diese Lage auch noch erleichtert. Als Nachteil wäre eine in der Regel längere Erholungszeit
zu nennen.
2. hinter dem großen Brustmuskel (teilweise submuskulär):Sitz des Implantates wird durch die Muskulatur wie bei einem BH gehalten, dadurch wird ein
gravitationsbedingtes Absinken der Brustdrüse reduziert. Folgend ist ein hier sanfterer
Oberflächenanstieg im oberen Brustabschnitt möglich. Das Risiko, dass das Implantat durch
die Haut tastbar ist, wird herabgesetzt. Man findet ein geringeres Auftreten einer Kapselfibrose
im Vergleich zur Lage vor dem Muskel. Mammographien und Krebsvorsorgeuntersuchungen sind nach wie
vor möglich, ja werden durch diese Lage auch noch erleichtert. Als Nachteil wäre eine in der Regel
längere Erholungszeit zu nennen.
3. hinter der Brustdrüse (subglandulär):In einigen wenigen Fällen ( z.B. bei leicht hängender Brust (Ptosis) und ausreichender Gewebsdeckung,
oder starker Muskelaktivität der Patientin ) ist eine Implantatlage zwischen Brustdrüse und Brustmuskel
günstiger.
Bruststraffung:Bei doch deutlichem Herabhängen der Brust sollte eine Kombination aus Brustvergrößerung und
Bruststraffung erfolgen, um eine harmonische Brustform zu wahren. Dieses kann in einer oder zwei
Operationen durchgeführt werden.
Implantatwechsel:
In Abhängigkeit der Entwicklung der Form, der möglichen Entstehung einer Kapselfibrose und dem
ästhetischen Empfinden der Patientin und dem Auftreten von Beschwerden.